„Es war am Ende ein wenig schade. Denn wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt, es aber leider verpasst, den zweiten Treffer zu markieren. Im zweiten Abschnitt kam Lüneburg dann mit unheimlich viel Power auf uns zu, die Ordnung ging verloren, sodass wir ohne zählbaren Erfolg die Heimreise angtreten mussten”, resümierte VfL-Coach Timo Nottebrock abgeklärt. Für ihn und seine Elf ist diese Niederlage sicherlich „kein Beinbruch”, auch wenn sich die Grünhemden mit nunmehr acht Punkten nur auf dem vorletzten Tabellenrang wiederfinden. „Es gilt jetzt, unsere Situation zu verbessern”, lautet die globale Zielsetzung des Trainers, der aber mit Blick auf die bevorstehende Heimaufgabe auch anmerkt, dass am Sonntag, 23. Oktober, ab 15 Uhr im Jahnstadion auf seine Formation eine abermals ganz besondere Herausforderung wartet. Gast und Gegner ist der amtierende Tabellenvierte SV Holthausen-Biene und damit ein alter Bekannter aus früheren Zeiten. Die Gäste, die nach dem jüngsten Überraschungscoup (4:1 über Rehden) derzeit mit 20 Punkten nur um drei Zähler hinter dem Spitzenreiter aus Goslar liegen, haben sich insgeheim eine hohe Zielsetzung unter ihrem neuen Trainer Alfons Beusthof vorgenommen. Der engagierte und erfahrene Fußballlehrer, dessen Sohn in der Gästeelf integriert ist, hat bereits mit Kickers Emden und SV Meppen höher angesiedelte Klubs gecoacht und seine jetzige Mannschaft mit Dennis Bruder (ehemals Nordhorn), Menke und Bruns (beide aus Meppen) um absolute routinierte Leistungsträger ergänzt.
Sowieso ist die Offensivabteilung der Gäste als besonders schlagkräftig einzustufen. „Holthausen überbrückt zügig das Mittelfeld, agiert ungemein zielstrebig und schnell in des Gegners Hälfte”, weiß auch VfL-Coach Nottebrock. Dementsprechend wird er seine Kicker aus taktisch ausrichten. Als besonders ulkig sind folgende Resultate zu erwähnen: Der VfL unterlag in Rehden mit 0:9; Holthausen besiegte Rehden 4:1. Aber lassen sich hieraus nun realistische Schlüsse für den Spielausgang am Sonntag ziehen? Wohl kaum - der VfL will mit ausgeprägter Willensstärke dem Gegner den Schneid abkaufen. Personell hat sich die Lage bis zum Anpfiff im grün-weißen Lager ein wenig entspannt. So gehört auch wieder Dennis Peter dem Kader an.