Der „Strahl” über die Weser, aktuelles Projekt des Rintelner Künstlers Eg Witt, nimmt allmählich konkrete Formen an. Nachdem das Konzept steht und auch die Finanzierung weitgehend gesichert scheint, fuhren Witt und sein Organisations-Team zuletzt allein noch einmal die Fühler aus, um die Resonanz in der Öffentlichkeit auszuloten. Eigentlich waren Kritik und Anregungen gefragt, doch beim Treffen am Weseranger wartete man vergebens. Was Eg Witt letztlich als Zustimmung interpretierte. Zumindest habe niemand gemeckert, und sämtliche tangierte Ämter und Behörden hätten ohnehin längst grünes Licht gegeben. So bleibt es dabei, dass die Dauer-Installation im nächsten Jahr realisiert werden soll. Etwa drei Mal pro Tag soll dann für einige Minuten ein Wasserstrahl über die Weser in Richtung Sankt-Sturmius-Kirche geschickt werden - und neben dem künstlerischen Aspekt nicht zuletzt auch eine neue touristische Attraktion darstellen. „Strahl” - so hat Eg Witt seine Aktion tituliert: Eine „Dauerinstallation mit original Weserwasser”. Für die technische Umsetzung konnte sich Witt zuletzt kompetente Unterstützung an Bord holen: Zu Planungs-Team zählt jetzt auch der Diplom-Ingenieur Dr. Jürgen Petzold. Während das praktisch komplett unterirdisch geplante Pumpen-System zumindest auf dem Reißbrett bereits bestens funktioniert, konnten auch diverse logistische Ungereimtheiten begradigt werden. So soll zum Beispiel ein „Strahlmeister” jeden Tag vor Ort zur Stelle sein, um die allgemeine Sicherheit zu gewährleisten. Foto: km
Präsentieren das Modell Weserbrücke mit Strahl: Eg Witt (mi.) mit Dr. Jürgen Petzold (li.) und Wolfgang Stoff.
Der „Strahl” geht bald auf die rund 80 Meter lange Reise.