Für Unterhaltung der feinsten Art im vereinseigenen Zelt war gesorgt. Den komödiantischen Part übernahm Andreas Bergmann, der mit lustigen Geschichten aus dem Alltag dem Publikum vor Lachen die eine oder andere Träne entlockte. Bergmann wusste auf eine anschauliche, mitreißende und humorvolle Art über alltägliche Probleme - von Telefonterror über Frauen bis hin zu knauserigen Miesepetern - zu plaudern. Michael Heuer traf mit seiner Vereinsansprache angelehnt an den Aufbau einer kirchlichen Predigt ins Schwarze. „Für diese Predigen ist er schon bekannt”, freut sich der Rottmeister.
Unter den Rottbrüdern war auch der eine oder andere mit einer ganz besonderen Geschichte. So auch Malte Freymuth, der sich seinem Rosenrott so verbunden fühlt, dass er keine Mühen scheute eigens aus Moskau anzureisen. Zur Zeit ist er aus beruflichen Gründen in Moskau unterwegs und wollte aber auch unter gar keinen Umständen die Festlichkeiten in der vertrauten Heimat versäumen. Philipp Riedel wurde von den Brüdern des Rosenrotts als neustes Mitglied begrüßt und beherzt in den Verein aufgenommen. Der gebürtige Dortmunder studiert derzeit in Marburg und hat über Jan Busche den Weg in das Rosenrott gefunden und dafür auch die etwas längere Anreise in Kauf genommen. Bei so viel Einsatz blüht nicht nur die Königin der Blumen und Namensgeberin für das Rosenrott auf, sondern auch die Rottbrüder selbst. Foto: jl