Während der nostalgische Zug (der für eine Fahrt nach Stadthagen und zurück rund eineinhalb Tonnen Kohle verheizt) unterwegs war, amüsierten sich die daheim gebliebenden Besucher vor Ort bei bestem Sommerwetters auf dem lauschigen Steig am Bahnhof Nord, wo auch die Rintelner Ackerbürger wieder mit von der Partie waren - zum 15. Mal seit 1994.
Der rustikale Traditionsverein demonstrierte dem Publikum zwischendurch die alte Kunst des Seilerns und hatte wie schon in den Vorjahren diverse historische Fahrzeuge und Geräte ausgestellt - die vor allem auf Kinder eine fast magische Anziehungskraft auszuüben scheinen. An den Ständen waren unter anderem diverse Produkte aus Landwirtschaft und Handwerk zu bewundern.
Besonders auf ihre Kosten kamen erneut die Freunde süßer Sachen: Zahlreiche Kuchen aller Art fanden ebenso reißenden Absatz wie die direkt vor Ort im Ackerbürger-Steinofen selbst gebackenen Brote.
Sowohl für die Passagiere unterwegs als auch für die Besucher am Bahnhof gab es darüber hinaus mehrere Sondervorstellungen. Als besondere Attraktion erwies sich dabei erneut die von Norbert Braun originalgetreu nachgebaute Mini-Bahn. Zum zweiten Mal mit von der Partie waren die „Oldtimerfreunde” aus dem Extertal, die einige ihrer Fahrzeuge zur Besichtigung ausgestellt hatten.
Technik-Interessierte durften unterdessen den Führerstand der großen Dampflok besichtigen. Und selbstverständlich war der Dampfzug auch wieder unterwegs: Vormittags ging die kleine Tour nach Stadthagen, am Nachmittag stand als Höhepunkt die große Weserberglandfahrt auf dem Programm. Zahlreiche Besucher nahmen zwischen An- und Abfahrt des Dampfzuges auch die Transfer-Möglichkeit in die Stadt wahr, wo der „Häppchen- und Schnäppchen-Mark” angesteuert wurde. Foto: km