Die Entscheidung für die Streckenführung von Rinteln bis nach Alverdissen und zurück entschied sich letztlich aufgrund des Streckenprofils, so Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz. Auf einer Länge von 18,1 Kilometern beträgt die Hinfahrt bei einer Geschwindigkeit von gemittelt 6 km/h rund drei Stunden.
„In Alverdissen hat man dann erst einmal Hunger und Durst und manche verfluchen zu diesem Zeitpunkt die Strecke”, so Buchholz, der jedoch auf der Rückfahrt nach Rinteln, die bei stetigem Gefälle nur noch rund eineinhalb Stunden dauert, ausschließlich zufriedene Gesichter auf den Draisinen erlebt hat: „Viele wollen nach der Tour so schnell wie möglich wieder auf die Strecke kommen!”
Zeitgleich mit der Jubilarin Kristin Wiechers befuhr auch eine Dienstabteilung der Hamelner Polizei unter der Leitung von Polizeihauptkommissar Dietmar Müller die Strecke.
In Rickbruch waren sie überrascht von dem „großen Bahnhof”, der für sie aufgebaut war und am Ende doch jemandem anderes galt: „Wir sind nur ganz knapp an der Jubiläumsmarke vorbeigeschramm”, hieß es aus der Belegschaft, die die Fahrt in ganzen Zügen genoss: „Es war ein tolles Erlebnis”, so die einstimmige Meinung der Ordnungshüter, die peinlich genau darauf achteten, dass die „Radfahrer” auf den Draisinen von dem mitgeführten Raketentreibstoff ausgespart wurden.
„Don‘t drink and drive” gilt auch auf der Draisinenstrecke!
Foto: ste