„Ich weiß gar nicht, ob wir überhaupt noch sinnvolle Beschlüsse zum Dorfgemeinschaftshaus fassen könen”, eröffnete Wilkening die Diskussion. „Das würden wir privat doch auch nicht machen”, jetzt zu planen und im nächsten Jahr das Geld ausgeben.” Eberhard Hasler (CDU) erwiderte: „Können wir das aber aussitzen, oder ist Gefahr im Verzuge?” Keiner wisse doch, wie es unter der Erde aussehe.
Gemeindedirektor Uwe Heilmann könnte sich durchaus Probeschachtungen bis in drei Meter Tiefe vorstellen. Doch gerade seine Erfahrungen im Lauenauer Gewerbepark zeigen, dass „bei alten Gemäuern in der Erde einiges los ist”. Diese Erfahrungen hätten im Übrigen zur ersten Kostenschätzung von 40.000 Euro geführt.
Allerdings gäben auch Probeschachtungen keine absolute Sicherheit: „Dann finden sich Schäden an anderer Stelle.”
Er riet zu einer erneuten Beratung im Zuge des neuen Haushaltsplans.
Das sei in etwa zwei Monaten der Fall. Die Zeit laufe dem Rat nicht davon: „Wir bauen doch sowieso nur, wenn das Wetter offen ist.” Das war dem Rat einleuchtend:
Einstimmig wurde die Vertagung beschlossen.