Überraschend war der Tagesordnungspunkt in den öffentlichen Teil der Ratssitzung genommen worden. Ralf Wilkening (SPD) hatte dies verlangt, weil er keinen Grund für eine vertrauliche Behandlung der Auftragsvergabe erkennen konnte. Die Verwaltung hatte wegen der Höhe der voraussichtlichen Kosten nur einen Bieter bemüht.
Das war für Helbig auch der Grund, jetzt Nachverhandlungen zu führen. Ihm ging es insbesondere um die Höhe der Nebenkosten, für die es nach der HOAI neue Bestimmungen gibt. „Das sind zwar nur kleine Beträge; aber bei unserer Haushaltslage schmerzt jeder Euro”, betonte er. Der Rat folgte einstimmig seiner Kritik. An der Eignung des zu beauftragenden Büros gab es keinen Zweifel: Die Samtgemeindeverwaltung habe bislang nur sehr gute Erfahrungen gesammelt.
Der Straßenendausbau der „Masch” soll vorbehaltlich der Finanzierung im Jahr 2010 begonnen werden. In der letzten Ratssitzung war dafür der mögliche Aufwand auf rund 200.000 Euro beziffert worden.