Die Wendthäger Feuerwehr ist eine feste Größe im Dorf. Das wurde auf der Jahreshauptversammlung der Kameraden unter dem Tagesordnungspunkt „Grußworte” deutlich.
Als stellvertretender Bürgermeister dankte Dr. Wolfgang Rehrmann den Wehrmitgliedern für ihren Einsatz, der sich nicht nur auf die Brandbekämpfung und auf Hilfeleistungseinsätze beschränkt. Die 34 aktiven Mitglieder der Wehr halfen, wo und wann immer es nötig war. Etwa dem Verkehrsverein Wendthagen, wofür sich dessen Vorsitzender Wolfgang Krumsiek besonders bedankte. „Wir haben Euch in diesem Jahr etwas mehr beansprucht als üblich; aber ihr wart immer zur Stelle”, lobte er. Ortsbürgermeisterin Ulrike Koller unterstrich die Bedeutung der Wehr und betrieb aktive Mitgliederwerbung: „Jeder der Haus- und Grundbesitz hat, der sollte auch Mitglied in der Feuerwehr sein”, warb sie.
Zugleich machte Ulrike Koller der Wehr Hoffnungen auf ein neues Einsatzfahrzeug. Ortsbrandmeister Wilfried Langemeier hatte zuvor seine Bedenken, zum vorhandenen Löschfahrzeug (LF 8) geäußert. „Der Wagen macht mir mit Blick auf die Durchrostung ernstliche Sorgen”, beschrieb er den Zustand des 26 Jahre alten Gefährts. Eine Ersatzbeschaffung ist jedoch in konkreter Planung. Ulrike Koller berichtete, dass bereits am 9. Februar eine Ausschusssitzung ansteht, in der über die Anschaffung eines LF 10/6 beraten werden soll. Die Wehr wurde im vergangenen Jahr zu 30 Alarmierungen gerufen. Bei elf Hilfeleistungen, sieben Brandwachen, sechs Bränden und weiteren Einsätzen war die Hilfe der Wehr von Nöten. Wenn zukünftig die Pieper anschlagen, werden auch Lara Brockhage, Simone Krumsiek, Max Bachert, David Busche und Bastina Brauns mit ausrücken. Sie wurden zur Feuerwehrfrauen bzw. –männern befördert. Eine Ernennungsurkunde zum Oberfeuerwehrmann erhielt Mattias Keil.
Für ihre langjährige Treue zur Wehr wurden Silke Andressen, Rolf becker, Guido Hiller, Wilhelm Wilharm und Karl Witschel geehrt, welche die Wehr seit 25 Jahren als Förderer unterstützen. Auf bereits 40 Mitgliedsjahre blicken Reinhard Broandt und Jürgen Richter zurück. Heinz Meier ist sogar seit 60 Jahren passives Mitglied der Wehr und erhielt hierfür eine Ehrenurkunde. Foto: wtz