Weil, der auch SPD-Landesvorsitzender ist, begründet die Entscheidung in erster Linie damit, dass sich die FDP einer Ampel-Koalition verweigert habe. Daher sei die Große Koalition wahrscheinlich. In den kommenden Woche sollen die Bedingungen mit der CDU ernsthaft inhaltlich diskutiert werden, wie Weil auf der Homepage der SPD Niedersachsen mitteilt. Beide Parteien seien sich einig darüber, dass es in allen Bereichen eine hinreichend breite Basis für konkrete Verhandlungen gibt. Erste Gespräche sind auf Fachebene bereits gelaufen. Den 14. November als Termin für die Regierungsbildung sieht Weil jedoch als zu ambitioniert an, er geht davon aus, dass die Koalitionsgespräche mehr Zeit in Anspruch nehmen werden. Für den 18. November hat der Landesvorstand einen außerordentlichen Parteitag angesetzt. Auch der CDU-Landesvorsitzende Bernd Althusmann sieht gute Chancen für eine große Koalition, der Landesvorstand hat ebenfalls seine Zustimmung für Koalitionsgespräche zugestimmt. Auf seine Einladung hin werden der CDU-Bundestagsabgeordnete Maik Beermann sowie der Europaabgeordnete Burkhardt Balz an diesen teilnehmen und ihre Erfahrungen in den Arbeitsgruppen „Landesentwicklung” sowie „Haushalt und Finanzen” einbringen.