Schaumburger Wochenblatt
  1. Für alle Betroffenen etwas Positives erreichen

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    Dass im Bundesverkehrswegeplan eine 230-Stundenkilometer-Strecke verankert ist, das Ministerium jetzt aber von Schnellzügen spricht, die mit 300 Sachen durchs Land - womöglich durchs Schaumburger Land - donnern sollen, ist einer der Hauptaspekte, der Katrin Hösl von der hiesigen Bürgerinitiative "Mit Masse gegen Trasse" umtreibt. Hier erhofft sie sich eine Klärung der rechtlichen Situation, auch mithilfe des jetzt gegründeten Arbeitskreises auf Verwaltungsebene. Am Herzen liege ihr eine Verbesserung für die bereits seit Jahren geschädigten Menschen. Nur beim Ausbau der Bestandsstrecke sei mit Lärmschutzmaßnahmen zu rechnen, im Falle einer komplett neuen Trasse gingen diejenigen, die in der Nähe der jetzigen Gleise wohnen, leer aus. Hauptsächlicher Lärmverursacher sei der Güterverkehr, der bis 2030 noch um 40 Prozent steigen soll. "Der muss aus den Ortschaften raus", fordert die Suthfelder Bürgermeister und betont: "Wir wollen für alle Betroffenen etwas erreichen."

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