„Brücken verbinden Menschen“ | Schaumburger Wochenblatt

„Brücken verbinden Menschen“

Stadtdirektor Mike Schmidt erläutert den Bauprozess bis zur Eröffnung in kurzweiliger Art. (Foto: gk)
Stadtdirektor Mike Schmidt erläutert den Bauprozess bis zur Eröffnung in kurzweiliger Art. (Foto: gk)
Stadtdirektor Mike Schmidt erläutert den Bauprozess bis zur Eröffnung in kurzweiliger Art. (Foto: gk)
Stadtdirektor Mike Schmidt erläutert den Bauprozess bis zur Eröffnung in kurzweiliger Art. (Foto: gk)
Stadtdirektor Mike Schmidt erläutert den Bauprozess bis zur Eröffnung in kurzweiliger Art. (Foto: gk)

Auf Initiative des Schaumburger Wochenblattes wurde die neue Brücke an der B65 mit einer Brücken-Party seiner Bestimmung offiziell übergeben. Der Party-Slogan „Brücken verbinden Menschen“ kam an.

Hunderte von Menschen zogen von allen Seiten, wie in einem Sternenmarsch, von den nahegelegenen Parkplätzen ebenso, wie aus den umliegenden Ortschaften, in Richtung Brückenneubau.

Sie folgten durchaus neugierig der Einladung zur Brücken-Party und erfreuten sich an der modern geschwungenen Überquerung der Bundesstraße, die vom Kurpark Bad Nenndorf ins Naherholungsgebiet Erlengrund, sowie weiter in den Deister den Weg eröffnet.

Bei bestem Wetter, bei einem Getränk, kamen die Gäste schnell ins Gespräch. Zu ihnen gehörten die Besucher der Landesgartenschau ebenso, wie die Bürgerinnen und Bürger der benachbarten Städte Rodenberg und Bad Nenndorf.

Familien mit Kinderwagen, Menschen mit Rollatoren sowie Jüngere und Ältere mit Fahrrädern, testeten die Brücke jeweils auf ihre Weise. Hierbei wurde auch der weite Blick ins Land und auf den ungehindert fließenden Verkehr beindruckt wahrgenommen.

Zu den Teilnehmenden gehörten auch die Stadtspitzen wie Bürgermeisterin Marlies Matthias, Stadtdirektor Mike Schmidt, die Vertreter der Verwaltung mit Annette Stang und Frederik Rehren sowie selbstverständlich Benjamin Lotz für die Landesgartenschau und André Schäffer und Kai Linnemann vom Oppermann Druck und Verlag Rodenberg. Auch sie nutzen den Tag zum Test und zu Gesprächen mit den Passanten.

Sie hörten viel Lob und Anerkennung für das gelungene Projekt. „Es ist eben nicht nur eine Brücke geworden, sondern gleichzeitig auch ein Kunstwerk“, so eine besonders starke Rückmeldung voll des Lobes, die sich vor allem an die Planer, Konstrukteure und Initiatoren der Stadt richtete.

Der Ideengeber und Motor des Brückenprojekts, Stadtdirektor Mike Schmidt, folgte gern der Einladung des Schaumburger Wochenblattes, um einiges zur Entstehungsgeschichte der Brücke zu erläutern.

Seine Informationen reichten von erlebten Widerständen, über den Kostenrahmen von insgesamt 6,4 Millionen Euro – von denen die Stadt einen Anteil von einer Million selbst aufbringen muss – bis zur klaren Ansage, dass es viele Falschmeldungen in der Tagespresse gab. Vor allem widersprach Schmidt dem wiederkehrenden Gerücht, dass die Brücke nach der Landesgartenschau wieder abgebaut werde.

Die Gäste blieben gerne lange zusammen. Sie machten immer wieder einen Gang über die verschiedenen Ebenen der Brücke.

Damit wurde für die Organisatoren deutlich: Die Party an der „Erlengrund-Brücke“ hat die richtige Ader der Menschen getroffen. Da verwunderte es nicht, dass viele Stimmen laut wurden, die sich eine Wiederholung der Brücken-Party im kommenden Jahr wünschen.


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
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