Bei der Kommunalwahl am 13. September stellt sich in der Samtgemeinde Lindhorst ein überparteilicher Kandidat zur Wahl des Samtgemeindebürgermeisters. Der 39-jährige Verwaltungsfachwirt Christoph Marx wird parteiübergreifend von CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen unterstützt.
Inhaltlich setze er klare Schwerpunkte auf zentrale Zukunftsprojekte der Samtgemeinde, so Christoph Marx in einer Pressemitteilung. Dazu gehöre die Sanierung des „Solabali“ und der Bau des Feuerwehrgerätehauses in Beckedorf. Auch wolle er die Gemeinden bei ihren Vorhaben, etwa der Umgestaltung des ehemaligen Sportplatzes in Lindhorst zu einer Fläche für Schul- und Freizeitaktivitäten – insbesondere für Kinder, Jugendliche und Familien – sowie der Inbetriebnahme des neuen Kindergartens in Lindhorst unterstützen. Seine Erfahrung im Fördermittelmanagement sehe er dabei als wichtigen Vorteil.
Marx lebt mit seiner Ehefrau, den beiden gemeinsamen Kindern und Labradorhündin Lou in Lindhorst. Beruflich ist er als leitender Angestellter an der Leibniz Universität Hannover tätig. Seine Verwaltungslaufbahn begann bei der Stadt Wunstorf, wo er in verschiedenen Aufgabenbereichen Erfahrungen sammelte. Anschließend verantwortete er als Sachgebietsleiter bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Infrastruktur- und Beteiligungsprojekte. Nach seinem Wechsel zur Leibniz Universität Hannover leitete er dort zunächst die Zentralen Dienste, später die Bereiche Budgetsteuerung, Controlling und Finanzbuchhaltung.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert sich Marx als Dozent für Arbeits- und Tarifrecht am Studieninstitut des Landes Niedersachsen sowie in universitären Arbeitsgruppen zu Bürokratieabbau und Barrierefreiheit. Auch im Vereins-Leben ist er aktiv, unter anderem beim TuS Jahn Lindhorst, bei Kleine Herzen Hannover e. V., der Lebenshilfe Schaumburg und im Verband Haus- und Grundeigentümer. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie in der Natur oder beim Camping.
Die breite Unterstützung seiner Kandidatur wertet Marx als Vertrauensbeweis und als Auftrag, Brücken zu bauen. „Mir ist es wichtig, unsere Samtgemeinde verlässlich und zukunftsorientiert aufzustellen. Wir müssen heute die Grundlagen dafür schaffen, dass auch kommende Generationen auf eine starke Daseinsvorsorge bauen können. Dabei gilt es, die Selbstverwaltung und Identität unserer Mitgliedsgemeinden zu stärken und sie bei ihren Aufgaben bestmöglich zu unterstützen“, betont Marx.
Über die oben genannten Themen hinaus will sich Marx für eine Hundewiese in der Samtgemeinde einsetzen und lokale Initiativen stärker unterstützen. „Unsere Samtgemeinde muss für alle Generationen attraktiv bleiben. Neben guten Angeboten für Kinder und Jugendliche brauchen wir einen starken lokalen Handel, Gewerbe und eine vielfältige Vereinslandschaft vom Sportverein über die Trachtengruppe bis zum Bürgerbus. Diese Akteure verdienen Unterstützung, Mitgestaltungsmöglichkeiten und eine serviceorientierte Verwaltung“, so Marx.
Die Vertreter der hinter Marx stehenden Parteien heben unter anderem seine Fähigkeiten als „absoluter Verwaltungsexperte“ und seine Vernetzung vor Ort hervor.
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