Nächtlicher Kellerbrand in Minden | Schaumburger Wochenblatt

Nächtlicher Kellerbrand in Minden

Die Einsatzkräfte erhöhen die Alarmstufe. (Foto: placeholder)
Die Einsatzkräfte erhöhen die Alarmstufe. (Foto: placeholder)
Die Einsatzkräfte erhöhen die Alarmstufe. (Foto: placeholder)
Die Einsatzkräfte erhöhen die Alarmstufe. (Foto: placeholder)
Die Einsatzkräfte erhöhen die Alarmstufe. (Foto: placeholder)

Dichter Rauch im Keller und ein verraucht gemeldeter Treppenraum haben die Feuerwehr Minden in der Nacht zu Dienstag, 10. März 2026, zu einem Mehrfamilienhaus am Eckermannweg gerufen. Die Leitstelle alarmierte die Einsatzkräfte um 4.05 Uhr. Bereits auf der Anfahrt erhielten die Kräfte die Rückmeldung, dass 116 Personen in dem Haus gemeldet sind. Daraufhin erhöhten sie die Alarmstufe.

Verrauchung im Keller

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, nahmen sie eine Verrauchung im Keller wahr. Zahlreiche Bewohner standen auf dem offenen Laubengang vor ihren Wohnungen. Die Feuerwehr begann sofort unter Atemschutz mit der Brandbekämpfung im Keller und leitete parallel Belüftungsmaßnahmen für den Treppenraum ein.
Rund 30 Menschen führte die Feuerwehr unverletzt über die Treppe ins Freie. Alle weiteren Bewohner konnten nach Angaben der Feuerwehr sicher in ihren Wohnungen bleiben.
Nachdem die Einsatzleitung „Feuer aus“ meldete, befreiten die Kräfte die betroffenen Bereiche mit zwei Überdrucklüftern vom Rauch. Aus Sicherheitsgründen kontrollierte die Feuerwehr außerdem alle Wohnungen, in denen während des Brandes Fenster geöffnet waren. Verletzt wurde niemand. Rund zwei Stunden nach der Alarmierung verließen die letzten Kräfte die Einsatzstelle.
Im Einsatz arbeiteten Einheiten aus Bölhorst, Stadtmitte und Todtenhausen, die Sondergruppe Information und Kommunikation, zwei Rettungswagenbesatzungen, ein Notarzt sowie die Berufsfeuerwehr zusammen.


Von red
north