Die Ausstellung „Von bösen Kindern…160 Jahre Max und Moritz & Co.“ im Wilhelm-Busch-Geburtshaus und im „Alten Pfarrhaus“ endet am 14. Juni. An diesem Tag findet um 14 Uhr auch noch einmal eine Führung statt.
Max und Moritz war die Geschichte, die Wilhelm Busch weltbekannt machte und zu seinem großen Durchbruch verhalf. Erste ausländische Ausgaben erschienen schon kurz nach der deutschen Veröffentlichung, aber auch Adaptionen (darunter weibliche Varianten), Parodien und politische Vereinnahmungen ließen nicht lange auf sich warten. Offenbar traf diese Art der (Bilder-) Geschichte einen Nerv und rief so viele Nachahmer auf den Plan, dass dafür heute ein eigener Genre-Begriff existiert: Die Moritziade.
Im Kabinett des Geburtshauses präsentiert das Wilhelm-Busch-Land eine kleine Auswahl der interessantesten Ausgaben. Im Museum im Alten Pfarrhaus ist der zweite Teil der Ausstellung zu sehen: Alles rund um Max und Moritz – Schallplatten, Spielzeug, Dekoration und weitere Produkte. Zum Abschluss gibt es noch einmal eine Führung durch die Ausstellung, nämlich um 14 Uhr.. Der Museumseintritt beträgt 6 Euro für Erwachsene. Jugendliche (11-17 Jahre) zahlen 2 Euro. Veranstaltungsort: Wilhelm Busch Geburtshaus, Hauptstraße 68a, 31719 Wiedensahl.
Foto: Bildnachweis Carl Storch: Illustration zu Maus und Molli. Eine Mädelgeschichte in sieben Streichen nach Wilhelm Busch von Wilhelm Herbert, München 1925