400.000 Euro sollen im Rahmen des so genannten „Normalprogramms” für den Ausbau der Hannoverschen Straße in Bückeburg gewährt werden. Aus dem gleichen Topf sollen 150.000 Euro in die Stadtmitte Rodenbergs investiert werden können.
In die Programmkomponente „Aktive Stadt- und Ortsleitzentren” fließen in diesem Jahr Landesmittel inklusive Bundesfinanzhilfen in Höhe von insgesamt 6,3 Millionen Euro. Vorbehaltlich des Inkrafttretens einer Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund werde, so die CDU-Abgeordneten, Bad Nenndorf den Löwenanteil von 2.000.000 Euro erhalten. Aus dem Programmteil „Stadtumbau West” wird Lauenau laut Runkel mit einer Fördersumme von 460.000 Euro rechnen können. Auch Maßnahmen in Rinteln wurden grundsätzlich für eine Förderung im Rahmen der EU-Förderung EFRE anerkannt, wobei hier jedoch noch keine Festlegung der genauen Fördersumme erfolgt ist. Pörtner und Runkel begrüßten übereinstimmend die Entscheidung des Landes, in diesem Jahr die Städtebauförderung „vollumfänglich wieder aufzunehmen”. Durch die Förderung werde sichergestellt, dass der Städtebau in Schaumburg weiter vorangebracht wird.
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr habe im Rahmen des Jahresbauprogramms 2008 Mittel für die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden bewilligt. Auch hier kämen, so Runkel und Pörtner, eine ganze Reihe Schaumburger Städte und Gemeinden in den Genuss von Fördergeldern. Folgende Maßnahmen beziehungsweise Zuschüsse seien genehmigt worden:
Bau eines Gehweges an der L440 in Sachsenhagen; Bau eines Gehweges an der L446 in Hespe mit 65.000 Euro; Einrichtung eines Parkleitsystems in Stadthagen mit 45.000 Euro; Bau eines Rad- und Gehweges an der Georgstraße in Bückeburg mit 200.000 Euro; Ausbau der Coppenbrügger Landstraße in Lauenau mit 330.000 Euro; Ausbau der Rodenberger Allee in Bad Nenndorf mit 300.000 Euro in 2008 und insgesamt weiteren 365.000 Euro in den beiden Folgejahren; Ausbau der K48 und K50 in Hohnhorst mit 500.000 Euro in 2008 und insgesamt weiteren 440.000 Euro in den beiden Folgejahren; Ausbau der K65 in Rolfshagen mit 400.000 Euro in 2008 und 440.000 Euro in 2009; Bau eines Gehweges al der L446 in Rusbend mit 55.000 Euro und der Ausbau des Knotenpunktes Habichhorster Straße – Ostring zum Kreisverkehrsplatz in Stadthagen mit 55.000 Euro. Insgesamt, so Runkel, belaufen sich die im Rahmen des Jahresbauprogramms für Schaumburger Städte und Gemeinden genehmigten Zuschüsse auf 2 250 000 Euro. Angesichts der auch weiterhin notwendigen Haushaltskonsolidierung des Landes Niedersachsen sei dies, so Runkel und Pörtner, eine „ebenso schöne Summe wie auch schöner Erfolg ihrer Politik für Schaumburg”.