Als Gründe hierfür seien die nicht ausreichende Vergangenheitsbewältigung der SED-Nachfolgepartei und die damit verbundene Verharmlosung des DDR-Unrechtsregimes durch Parteivertreter, der enge Kontakt zu gewaltbereiten Linksextremisten, die nicht eindeutig zustimmende Haltung der gesamten Partei zum Grundgesetz und die verblümte Forderung der Ersetzung des marktwirtschaftlichen Systems durch die Einführung von Sozialismus, zu nennen.
Nach Ansicht der Schaumburger CDU stehe der Linksextremismus in einem unauflösbaren Widerspruch zu den Idealen einer freiheitlichen Demokratie. Ein einseitiger Extremismusbegriff, welcher sich ausschließlich gegen Verfassungsfeinde von „Rechts” wende, werde von der Schaumburger CDU entschieden abgelehnt.