Mit großer Freude stellt die SPD-Fraktion fest, dass die Umbauarbeiten in der Kinderkrippe „Wichtelburg” zügig vorangehen, teilte jetzt der SPD-Fraktionsvorsitzende Klaus Wißmann mit. Die ersten Kinder können voraussichtlich bereits Anfang März aufgenommen werden. In der Wichtelburg werden insgesamt bis zu 60 Kinder (vier Gruppen zu je 15 Kindern) zeitgleich betreut. Eine optimale Betreuung ist durch das entsprechende Fachpersonal gegeben. Darüber hinaus stehen aufgrund des Ausbaus des Dachgeschosses Ruhe- und Bewegungsräume in ausreichendem Maße zur Verfügung. Außer Kindern der Kernstadt werden selbstverständlich auch Kinder aus den Ortsteilen aufgenommen. Die Wichtelburg bietet aufgrund ihrer großen räumlichen und personellen Kapazität die Möglichkeit, dem sich wandelnden Bedarf an individuellen Betreuungszeiten nachzukommen, freut sich Wißmann. Überwiegend handelt es sich bis jetzt jedoch lediglich um Vormittagsplätze. Eine von der Verwaltung durchgeführte Elternbefragung hatte jedoch auch einen Bedarf für die Einrichtung einer Ganztagsgruppe in der Wichtelburg ergeben. Zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf hält es die SPD-Fraktion für erforderlich, dem Elternwunsch auf Einrichtung einer Ganztagsbetreuung in der Wichtelburg nachzukommen. Auch hinsichtlich der weiteren Bedarfsentwicklung hält es die SPD-Fraktion für erforderlich, den weiteren Bedarf hinsichtlich Betreuungskapazität und Betreuungszeiten sorgfältig zu beobachten. Bei der Prüfung der Optionen zukünftiger Angebotsausweitungen im Krippenbebereich sind insbesondere die Interessen der Ortsteile sowie die Möglichkeiten einer Einrichtung in städtischen Immobilien angemessen zu berücksichtigen; darauf weißt Wissmann ganz besonders hin. Aus diesem Grund stellt die SPD-Fraktion für die Sitzung des Rates der Stadt Rinteln am 11. Dezember den Antrag, dass in der Krippe Wichtelburg nach Abschluss der laufenden Umbauarbeiten für eine Krippengruppe eine Ganztagsbetreuung eingerichtet werden soll. Die zusätzlichen Personalkosten sollen im Entwurf des Haushaltes 2009 eingestellt werden. Und die SPD fordert die Verwaltung dazu auf, den weiteren Bedarf an Krippenplätzen und Betreuungszeiten unter besonderer Berücksichtigung der Situation in den Ortsteilen laufend zu beobachten und bei bestehendem Bedarf Vorschläge für die Ausweitung des Angebotes zu unterbreiten.