Der gelernte Volkswirt hat verschiedene Führungspositionen im Gesundheitswesen ausgeübt. Er war viele Jahre Vorstandsprecher eines Arbeitgeberverbandes im Gesundheitswesen und Geschäftsführer von Verbänden. So vereinigt er in seiner Person sozialpolitische und wirtschafts-politische Kompetenz. Zudem war er sieben Jahre gesundheitspolitischer Referent der FDP-Bundestagsfraktion. Die Arbeit im Bundestag ist ihm daher vertraut. Derzeit berät er Unternehmen im Bereich Kommunikation und Marketing und ist Autor in verschiedenen Fachzeitschriften.
In einer engagierten Vorstellung betonte Schülke den Anspruch der Liberalen, die besseren sozialpolitischen Konzepte für die Zukunft zu haben. „Wir sind die einzige Partei, die den Arbeitnehmervertretungen im Betrieb mehr Gestaltungsspielraumgeben will. Wir sind auch die Partei, die Bildungsgutscheine und Kindergartengutscheine am konsequentesten vertritt. Denn die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen, ist eine der wichtigsten Herausforderungen der kommenden Jahre.”
Schülke werde im Wahlkampf auch auf die zunehmende Bürokratisierung im Gesundheits- und Sozialwesen eingehen. „Diagnostik, Therapie und Pflege sind heute vollkommen durchbürokratisiert. Es kommt nicht mehr darauf an, was dem Betroffenen nützt, sondern ob es dafür eine Vorschrift gibt, die das, was nützt, erlaubt. Die Therapiefreiheit zugunsten der Patienten ist Vergangenheit. Heute dominiert die Listen- und Einschränkungsmedizin. Das muss sich ändern!” Die Kreisverbände und ihre Vorsitzenden, Heinrich Werner (Nienburg) und Paul-Egon Mense (Schaumburg) werden Heiner Schülke tatkräftig unterstützen. Das Wahlkampfteam wird sich schon in der kommenden Woche zu einer ersten Sitzung treffen.