Dieser Fleischskandal würde einmal mehr zeigen, dass es schwarzen Schafen in der Branche möglich sei, auf dem Markt ihr kriminelles Unwesen zu treiben, weil zu wenig kontrolliert werde.
Das zuständige Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) habe 2007 lediglich 4000 Fleischproben überprüft, kritisierte die Grünen-Politikerin. Davon wurden 25 Prozent beanstandet und 5,5 Prozent waren ungenießbar oder gammelig. Auf krebserregende Stoffe wie PCB oder Dioxin werde so gut wie gar nicht kontrolliert.
„Wenn die Kontrolldichte weiter so gering bleibt, wird Niedersachsen zum Paradies der Billigfleisch-Industrie”, sagte Helmhold. Die Grünen fordern eine Aufstockung der Gelder für die Lebensmittelüberwachung und die Nennung der Schwarzen Schafe der Branche, sowie die Veröffentlichung der Kontrollergebnisse im Internet.