Im November 1964 gründeten vier Hamburger den Deutschen Eisenbahn-Verein mit dem Ziel, eine Kleinbahn als lebendiges Freilicht-Museum auf Dauer zu erhalten und dem interessierten Besucher zu zeigen, wie eine Kleinbahn früher ausgesehen hat, welche Fahrzeuge auf Kleinbahnen eingesetzt wurden, welcher Techniken sich diese Bahnen bedienten und wie die Arbeitsbedingungen bei den Kleinbahn waren.
Am zweiten Juli 1966 wurde die Strecke Bruchhausen - Vilsen - Asendorf für Nostalgiefahrten auf tausend Millimeter Spurweite eröffnet und ist somit die älteste Museumsbahn Deutschlands. Im Lauf der Jahre ist eine Sammlung von mehr als 90 meterspurigen, größtenteils betriebsfähigen Fahrzeugen entstanden. Auf der acht Kilometer langen Strecke mit acht Bahnhöfen und Haltepunkten verkehren Dampfzüge und Triebwagen. Sonderausstellungen und Sondervorführungen zum Rollbockverkehr runden die Präsentation des Museums ab. -
Der Zug bringt die Passagiere anschließend nach Asendorf, wo in einem gemütlichem Lokal der Grünkohl wartet - „bis zum Abwinken” wie der Veranstalter verspricht. Und einen Nachtisch soll es oben drauf geben. Nach einem längerem Aufenthalt in Asendorf geht die Fahrt dann wieder zurück nach Bruchhausen-Vilsen, wo noch die Möglichkeit besteht, einen Blick in das Eisenbahn-Museum zu werfen, bevor die Zugfahrt mit der „Else” wieder zurück in Richtung Rinteln geht. Die Rückankunft ist gegen 21 Uhr vorgesehen. Aufgrund der frühen Abfahrt kann im Reisezug wieder ein Frühstück gebucht werden. Für das leibliche Wohl unterwegs ist auch sonst bestens gesorgt, da der historische Reisezug wieder einen Speisewagen im Schlepptau führt.
Für diese Sonderfahrt sind unbedingt Reservierungen erforderlich, da im Lokal nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen. Anmeldungen sind unter der Telefonnummer 05724/9585705 (Kallikat) und 05751/890230 oder Handy 0173 427 3929( Wolff) möglich. Foto: km