„Die technische Umsetzbarkeit des Kunstprojektes von Eg Witt ist gesichert,” versicherte jetzt Wolfgang Stoff, Initiator des Fördervereins Strahl e.V. im Pressegespräch. Dank vieler Gespräche und Recherchen durch Dr. Ing. Jürgen Petzold, den der Förderverein Mitte des Jahres als Experten hatte gewinnen können, liege inzwischen ein komplettes technisches Konzept vor.
Dabei ging es um den erforderlichen Brunnen, die Pumpleistung, den Monitor durch den der Strahl austritt und seine Form bekommt, Rohrdurchmesser, Wurfweiten sowie umwelt- und wasserrechtliche Forderungen. „Wobei die technischen Erfordernisse,” so Wolfgang Stoff, „den Kostenrahmen nicht sprengen dürfen.”
Un da liegt allein das letzte Problem für das Projekt, dessen Verwirklichung einen sechsstelligen Betrag im unteren Bereich erfordert. Viele Sponsoren hat der Förderverein schon gefunden. Womit allerdings erst ein gutes Drittel der erforderlichen Mittel abgedeckt sei, wie Wolfgang Stoff feststellte - der damit auch gleich den Schwerpunkt seiner eigenen, nicht ganz leichten Aufgabe für die Zukunft fixierte: Die Fühler ausfahren, um weitere potente Supporter für das „sicherlich auch über die Region hinaus wichtige Kunstwerk” auszuloten. Der Bauantrag kann jetzt zwar bereits Anfang Januar auf den Weg gebracht werden, eines stellte Wolfgang Stoff jedoch unmissverständlich fest: „Bevor die Finanzierung nicht gesichert ist, fangen wir erst gar nicht an.” Dennoch könne der Strahl - obwohl noch nicht real vorhanden - mit der künstlerischen Intention, Brücken zu schlagen schon jetzt auch einen Bogen zum neuen Jahr 2009 spannen. -
Die aufwändige Installation, die Witt und sein Förderverein später quasi als Geschenk der Stadt überantworten wolle, soll etwa fünf Mal pro Tag für einige Minuten einen Wasserstrahl über die Weser in Richtung Sankt-Sturmius-Kirche schicken - und dabei neben dem künstlerischen Aspekt nicht zuletzt auch eine neue touristische Attraktion für die Stadt darstellen. Foto: km