Außerdem könnten sogar bestehende Spielplätze aufgehoben werden. „Von einem kinderfreundlichen Niedersachsen reden, aber anders handeln, das ist mehr als unglaubwürdig,” so die Grünen-Politikerin.
Es sei widersinnig, wenn die Kultusministerin über den zunehmenden Bewegungsmangel von Kindern klage und teure Förderprogramme auflege, zeitgleich aber die Mindestansprüche der Kinder auf Bewegungsräume gestrichen würden. „Den Koaltitionspolitikern waren die aktuellen Studien über Bewegungsmangel aufgrund des zunehmenden Medienkonsums offenbar nicht bekannt”, vermutet Ursula Helmhold.
Die Abgeordnete fordert das Versäumnis der Landesregierung jetzt in den Kommunen dergestalt zu korrigieren, dass die Kommunen eigene Satzungen für Kinderspielplätze schaffen. „Dabei sollen Kinder aktiv an der Gestaltung der Spielplätze beteiligt werden,” regt Ursula Helmhold an.
Untersuchungen hätten gezeigt, dass viele Spielplätze phantasielos gestaltet seien und den Kindern nur wenige Anregungen böten. Mit Beteiligung der Kinder könne erreicht werden, dass die Spielplätze den Bedürfnissen besser gerecht würden.