Auf unzulässige Angebote stößt jugendschutz.net über Hinweise aus der Bevölkerung und gezielte eigene Recherchen. 2008 bearbeitete das Team 10.800 Beschwerden und Anfragen, kontrollierte 6.390 Websites, beobachtete regelmäßig die 69 wichtigsten Chats und Communities und wertete mehr als 12.800 Fundstellen in Suchmaschinen und auf Videoplattformen aus. Ein Großteil der Eltern schätzt zudem die Surfgewohnheiten der Kinder falsch ein und beaufsichtigt den Internet-Konsum sowohl hinsichtlich der Inhalte als auch der Dauer nie oder nur selten. „An dieser Stelle ist die elterliche Medienerziehung gefragt”, so Ross-Luttmann. Erfolgreich ist das in Niedersachsen entwickelte Projekt der „Eltern-Medien-Trainer”. Diese bieten Eltern Kurse im Umgang mit der Mediennutzung ihrer Kinder, vor allem mit Internet, Fernsehen, Computer und Handys. Großen Zuspruch haben auch die von der Landesstelle Jugendschutz organisierten LAN-Partys für Eltern gefunden.
Das Faltblatt „Surfen – Kinder sicher online” stellt übersichtlich technische Hilfen für eine sichere Internetnutzung wie beispielsweise Jugendschutzprogramme, geeignete Konfigurationen für den PC und gesicherte Surfräume dar. Weitere Informationen über die Eltern-Medien-Trainer unter www.eltern-medien-trainer.de und bei der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen, Leisewitzstraße 26, 30175 Hannover unter der Nummer 0511/858788.