Die AWS gibt zu Bedenken, dass die Entsorgungsfahrzeuge sehr schwer sind und schneller als normale Kraftfahrzeuge bei Schnee- bzw. Eisglätte ins Rutschen kommen. Die Umsicht der Fahrer ist in diesen Fällen besonders gefordert. Um Beschädigungen oder gar Unfälle zu vermeiden, wurden glatte Straßen insbesondere an Hanglagen und Gebieten, in denen früh morgens entsorgt wird und der Räumdienst noch nicht vor Ort war nicht oder nur zum Teil befahren.
Da die Abfuhr bei schwierigen Witterungsverhältnissen deutlich länger dauert als üblich, ist ein späterer Beginn der Abfuhr nicht möglich. Die Abfallbehälter sollten nicht zu früh auf die Grundstücke zurückgeholt werden, da unter Umständen die gewohnte Abholzeit nicht eingehalten werden kann.
Feuchte Abfälle in Biotonnen und Restabfallbehältern neigen bei Minustemperaturen dazu an den Behälterwänden anzufrieren, so dass die Behälter trotz mehrmaligem „Anschlagen” nicht oder nur teilweise geleert werden können. Diese Schwierigkeiten können nur durch die aktive Mithilfe der Nutzer minimiert bzw. vermieden werden. Den sichersten Weg zur Umgehung der angesprochenen Probleme bildet das Lösen des gefrorenen Inhalts von den Seitenwänden mit einem Spaten vor der Entleerung der Behälter.
Die AWS bittet um Verständnis, wenn bei schwierigen winterlichen Wetter- und Straßenverhältnissen die Abfuhr nicht in der sonst üblichen Weise stattfinden kann.