Der Polizeiinspektion Garbsen hat beim Schwerpunkteinsatz im Raum Deister und Steinhuder Meer auf frühzeitiges und konsequentes Einschreiten gesetzt. So sollten problematische Situationen gar nicht ausufern können. Wie in den Vorjahren trafen die Beamten auf zahlreiche, teils erheblich alkoholisierte, Jugendliche und junge Erwachsene. Die Einsatzkräfte wurden von der Bereitschaftspolizei, der berittenen Polizei, speziell geschulten Konfliktmanagern, von Diensthundeführern, dem zuständigen Forstamt der Region sowie Mitarbeitern des Jugendamtes und der Jugendhilfestationen unterstützt. Zielsetzung des Einsatzes war es, exzessiven Alkoholkonsum, das sogenannte „Komasaufen”, sowie Massenschlägereien, Ausschreitungen und Störungen des friedlichen Ausflugsverkehrs zu verhindern sowie die Einhaltung von Jugendschutzbestimmungen zu überwachen. Um Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen zu verhindern, hat die Polizei die jungen Menschen gezielt angesprochen und auf die Gefahren und Folgen übermäßigen Trinkens hingewiesen. „Auch in diesem Jahr ist unserer Konzept ‚Agieren statt Reagieren‘ aufgegangen.”, so Einsatzleiterin Kriminalrätin Andrea Pohl am Abend. „Wir sind mit zahlreichen jungen Leuten ins Gespräch gekommen und haben unsere Ziele mit Erfolg umsetzen können. Besonders das frühzeitige Einschreiten unserer Konfliktmanager hat sich abermals ausgezahlt.”