IHK-Geschäftsführer Martin Wrede und Studiendirektor Ralph Kerkamm konnten neben den Absolventen und ihren Lehrern auch zahlreiche weitere Gäste begrüßen - die sich nach dem offiziellen Teil zusammen mit den Zeugnisempfängern an einem gewaltigen kalten Büffet delektieren durften.
Vor der offiziellen Aushändigung der Dokumente hatten Martin Wrede und Ralph Kerkamm den Berufsanfängern noch einige Tipps mit auf den Weg in ihren neuen Lebensabschnitt gegeben. Tenor der Ausführungen: Weiterbildung tut not - denn man lernt nie aus.
Martin Wrede wies besonders darauf hin, dass die „Wirtschaftskrise” offenbar vorbei sei - und dass gerade im Hotel- und Gaststättenbereich Fachkräfte besonders gesucht seien.
Dass gleichzeitig aber auch die Anforderungen in der Ausbildung hoch sind, machte die Statistik deutlich, die Ralph Kerkamm präsentierte.
Danach sei das Gesamtergebnis in diesem Jahr „nicht so gut” gewesen: 50 Prüflinge waren angetreten, nur 36 hatten in Theorie und Praxis bestanden, was einer Durchfallqoute von 28 Prozent entspricht. Eine Fachkraft, sechs Hotelfachleute, zwei Restaurantfachleute und fünf Köche hatte es nicht geschafft. Indessen relativierte Kerkamm: „Wir wissen, dass diese Quote höher ist als in den vergangenen Jahren, aber gemessen am Bundesdurchschnitt fallen wir nicht aus der Reihe.”
Wichtig sei auf der anderen Seite aber auch, so Kerkamm, was sonst noch alles während der Ausbildung für den zukünftigen Lebensweg erreicht worden sei. Fast alle Auszubildenden hätten an einem oder mehreren Projekten der Schule teilgenommen und ihr Fachwissen erweitert. Und einige hätten sich zudem ganz besonders engagiert: Im Klassenverband, bei hochrangigen Kochkunstwettbewerben, der „Gläsernen Küche” in Hamburg, auf der Internorga oder beim Städtewettkampf mit Halle, Wroclaw und Tapolca.
Zwei Absolventen wurde am Ende für ihre sehr guten Leistungen mit Präsenten belohnt: Daniela Gall (riha/ „Der Waldkater”, Rinteln) und Jens Driftmeier (Harals Strüwe, Klüsker Gastronomie, Bückeburg) erreichten mit ihrer Durchnittsnote von 1,3 das beste Ergebis aller Auszubildenden.
Foto: km