In einer Pressemitteilung antworten B90/Die Grünen auf einen „offenen Brief” des Landrates: Der Herr Landrat rudere zurück, wenn er sich jetzt auf das Abstimmungsverhalten in der Kreissitzung vom 28.09.2010 beziehe, so die grüne Kreisvorsitzende Lenz in ihrer Antwort auf den „offenen Brief” von Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier.
Das ließe zwar grundsätzliche Einsicht seitens Schöttelndreier vermuten, die Logik in seiner Argumentation sei jedoch nicht nachvollziehbar.
Wenn er selber Bedenken gegen den anvisierten Krankenhausstandort in Vehlen habe, könne er doch nicht dagegen stimmen, dass die von der „Bürgerinitiative gegen den Bau eines Krankenhauses in der Gemarkung Vehlen” vorgetragenen Bedenken in das Fachplanungsverfahren eingebracht werden, so Lenz. Im Übrigen irre der Landrat wenn er meint, dass bisher kein Mitglied des Kreistages die Entscheidung für den Raum Obernkirchen in Frage gestellt habe:
Sie selber habe in der letzten Kreissitzung gefragt, warum man am Standort Obernkirchen festhalte.
Angesichts der durch die Bürgerinitiative geäußerten Befürchtungen, die gegen den geplanten Standort in Vehlen sprechen sowie die angeblich massiven Einschränkungen durch Bundeswehr und Bergbau, die zum Ausschluss der anderen Standorte geführt haben, plädiere Lenz eindringlich dafür, das Suchverfahren neu aufzunehmen und gegebenenfalls den „Suchraum Obernkirchen” auszudehnen.