Aus Sicht der WGS stellt das Angebot des Lebenshilfe-Geschäftsführers Herbert Meier zur Einrichtung von Krippenplätzen in den Gebäuden der Lebenshilfe an der Waldkaterallee eine einmalige Chance dar, die die Stadt nützen müsse: „Rinteln wird und muss Krippenplätze schaffen - aber wenn dies in der Trägerschaft der Lebenshilfe geschieht, wird die Stadt gleichzeitig eine Menge Geld einsparen”, ist sich WGS-Ratsmitglied Antje Rinne sicher. Und Rinne weiter: „Der Umbau des DRK-Gebäudes soll die Stadt 200.000 Euro kosten. Herbert Meier hat demgegenüber die Einrichtung von Krippenplätzen ohne Umbaukosten in Aussicht gestellt!” Sie weist zudem darauf hin, dass die von der Stadt favorisierte Schaffung von Krippenplätzen im DRK-Haus hinter der Eulenburg nicht die optimale Lösung ist: „Das DRK-Haus ist nahezu ohne eigene Grünfläche und rundherum von Parkflächen umgeben; der für die Kinder derzeit genutzte Spielplatz hinter der ehemaligen Krankenhausküche ist auf jeden Fall nicht kleinkindgerecht - weder die Klettergerüste noch die große Netzschaukel sind kleinkindgeeignet”, so Rinne, die demgegenüber auf die nahezu verkehrsfreie Lage auf dem großzügigen und eingegrünten Lebenshilfegelände verweist. „Auch die Möglichkeit, integrative Kinderbetreuung anzubieten, wie sie dem gesetzlichen Leitbild entspricht, ist bei der Lebenshilfe naturgemäß näher als in der Klosterstraße”, stellt sie die Vorteile aus ihrer Sicht in der Lebenshilfe dar.