Wernfried Jäger, der sich mit anderen Männern der Gemeinde um die laufenden technischen Arbeiten kümmert und auch die Renovierung leitete, erinnert sich nur ungern: „Als ich am 21. August alarmiert wurde und in den Gemeinde kam, war schon der Estrich aufgeschwommen und die Türen im Untergeschoss ließen sich nicht mehr öffnen!” Was dann kam, erforderte die Kraft und Mithilfe vieler Gemeindemitglieder. 20 Helfer waren da, die das Wasser mit Eimern und Pumpen aus dem Gebäude zu pumpen versuchten. Doch ständig floss es von außen nach.
Jäger weiter: „Der Estrich, Fußbodenbelag, Möbel, Türen, Trennwände und Heizungsrohre sowie ein Teil der elektrischen Leitungen, alles musste ausgetauscht werden.” Wesentlich entspannter sei es geworden, als sich überraschend herausgestellt habe: „Es besteht eine Elementarversicherung für unser Gebäude!” Sogar der Wohncontainer für die vorübergehende Auslagerung der Kinderbetreuung sei abgedeckt gewesen. Mit der Versicherung im Rücken und 525 Stunden Eigenleistung hat die Stadtmissionsgemeinde nach fast genau einem Jahr ihr Zentrum wieder völlig hergestellt und feierte diesen Neueinzug jetzt mit Nachbarn aus der Kendalstraße. Foto: ste