Die Gewerbesteuerumlage, also die Gelder, die an den Bund und die Länder abgeführt werden müssen, hingegen schlugen mit Knapp 400000 Euro zu Buche. Weitere 120000 Euro muss die Stadt in diesem Jahr mehr als Personalkosten aufwenden. Die tatsächlichen Tarifabschlüsse sind mit 3,1 Prozent höher ausgefallen als zuvor angenommen. Für das kommende Jahr erwartet die Verwaltung allerdings einen Einbruch im Bereich der Gewerbesteuer. Proberechnungen zeigen, dass die Stadt mit Einnahmeausfällen von rund 1,2 Millionen Euro rechnen muss. Manfred Lück verwies aber auch auf positive Faktoren, die sich in Zahlen aber noch nicht beziffern ließen.
Insgesamt übte die Verwaltung Zurückhaltung. Für das kommende Jahr ergebe sich eine „unübersichtlichge Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung”.