Treffpunkt der alarmierten Kräfte war die neue Bahnbrücke in Enzen. Da zunächst in der Dunkelheit keine Brandstelle zu entdecken war wurde durch die Bahn der Streckenabschnitt für den Zugverkehr gesperrt und die Abschaltung der Oberleitung veranlasst. Mit mehreren Trupps wurde anschließend die Bahnlinie erkundet bis in Höhe der Domäne Brandenburg ein durch einen Kurzschluss beschädigter Strommast erkannt wurde. Offenbar hatte ein Marder den Mast erklettert, dabei einen Isolator der stromführenden Oberleitung überbrückt und so den Schaden verursacht.
Die Einsatzstelle wurde der Bundespolizei und dem Notfallmanager der Bahn übergeben, die für die sofortige Reparatur der beschädigten Oberleitung veranlassten. Dadurch war der Zugverkehr für mehrere Stunden beeinträchtigt.