Bereits zum dritten Mal veranstaltet Norma Bernhard, Fachobfrau für Mobilität, gemeinsam mit ihren ausgebildeten Fahrradscouts am Gymnasium Ernestinum eine Kontrolle der ankommenden Fahrräder. Unterstützt wurden sie dabei von Polizeihauptkommissar Matthias Feldmann und seinem Kollegen Max Rethmann. Der Erfolg spricht für sich. Waren es anfänglich über 70 Fahrräder, die Sicherheitsmängel aufwiesen, so mussten bei der letzten Kontrolle nur noch knapp 30 in die Werkstatt zur Reperatur.
Die jungen Scouts aus den Jahrgängen acht bis zehn kontrollieren überwiegend die Beleuchtung, die Reflektoren an den Reifen, Bremse und Klingel. Sie wurden im Vorfeld ausgebildet und im Rahmen einer Lichtwoche wurden alle Gymnasialschüler auf die Kontrolle vorbereitet. Die Reparatur übernahmen dann die zwölf Schüler der Klasse Metalltechnik/Holz (Schwerpunkt Metall) im Berufsvorbereitungsjahr, und die beiden Fachpraxislehrer Ulrich Kuhnert und Burkhard Koppe der Berufsbildenden Schule Rinteln (BBS). Kleine und kostengünstige Reparaturen konnten Dank der großzügigen Spende der Materialien von der „Motorradwerkstatt Dirk Neugebauer” sofort ausgeführt werden. Für größere Reparaturen bekamen die Schüler eine Information an die Eltern mit. „Auch im nächsten Jahr werden wir wieder ein Kontrolle durchführen”, so Norma Bernhard. Vieleicht wird die Kontrolle dann sogar an den Radwegen stattfinden, um die Schüler darauf aufmerksam zu machen, dass man mit Licht besser gesehen wird. Oftmals mangelt es gar nicht an der Funktion des Lichtes, sondern nur am Einschalten. Reflektoren für die jüngeren Schüler stehen bei Norma Bernhard noch auf der Wunschliste für mehr Sicherheit, dafür fehlen aber noch die geeigneten Spender. Foto: ste
Große Erfolge erzielten die Fahrradscouts bei der Kontrolle. Nur noch knapp 30 Fahrräder müssen von den BBS Schülern repariert werden.