„Die Regierung Wulff muss sich mindestens mit den vorgesehenen 307 Millionen Euro an dem Bundespaket beteiligen”, fordert Bartling. Angesichts der schlechten Finanzausstattung des Landkreises Schaumburg wäre es allerdings angemessen, wenn Herr Wulff den Landesanteil „deutlich aufstocken” würde.
Zugleich machte Heiner Bartling gegenüber der Presse deutlich, dass es nicht in Ordnung wäre, wenn die Landesregierung die Bundesmittel für Landesaufgaben einsetzen würde. Es sei „unredlich, wenn ein Teil der Gelder in die Sanierung von Krankenhäuser und Hochschulen gesteckt und auf den Anteil der Kommunen angerechnet wird”. Krankenhaus- und Hochschulfinanzierung sei die Sache des Landes. Bartling appellierte an die Landesregierung, die Mittelvergabe „nicht an eine Ko-Finanzierungspflicht zu binden oder die kommunalen Investitionen durch die strenge Genehmigungspraxis der Kommunalaufsicht zu behindern”.