Aus dem Programm kommen 5.483.734 Euro, der Eigenanteil beträgt 521.189 Euro. Ein Budget von insgesamt 6.004.924 Euro.
Geld, das mehr als dringend gebraucht wird. Zwar ist Niedersachsen bei der Vergabeorganisation eines der ersten Bundesländer. Doch erst in zwei Wochen wird das Konjunkturpaket im Rahmen eines Nachtragshaushaltes im Landtag abschließend beraten.
Die Bundesregierung hat vorgegeben, die Hälfte des Geldes bereits in diesem Jahr zu verbauen. Damit soll die Wirtschaft kurzfristig in Gang gebracht werden.
Im Kreishaus sitzen die Haushaltsexperten derzeit zusammen und brüten über den Ausgaben. Verschuldet bis über das Dach musste und muss der Landkreis Schaumburg auch mit den zusätzlichen Paketmitteln sparsam wirtschaften.
Klaus Heimann, Pressesprecher des Landkreises, sagte, es sei absehbar, dass der größte Teil für die Schulsanierungen angedacht ist. Fachunterrichtsräume und Sporthallen stünden auf dem Programm.Aber diese Arbeiten sind kein zusätzlicher Luxus sondern dringend nötig. Zwar wollte Heimann in diesem Zusammenhang nicht von einem Investitionsstau sprechen. Diesen signalisierte Baudezernent Fritz Klebe den Kreistagsmitgliedern in verschiedenen Ausschüssen bereits im Spätherbst.
Nach dem Konjunkturpaket ist damit im Landkreis Schaumburg vor dem Konjunkturpaket. Es bestehe weitergehender Investitionsbedarf.
Insgesamt positiv bewertet Heimann aber die zusätzliche Förderung. Vor allem die heimische Wirtschaft werde davon profitieren. Rund 80 Prozent der öffentlichen Aufträge blieben im Schaumburger Land, so Heimann. Die Gelder aus dem Konjunkturprogramm werden dem Landkreis nicht auf einen Schlag zugeteilt. Zu bestimmten Terminen könne das Geld in Teilen abgerufen werden.