Die Eolendörper (auch: die Schwarzen, bzw. Napoleons Truppe) der Schützengilde Exten veranstalten am Sonnabend, dem 28. Februar im Dorfgemeinschaftshaus in Exten ihr traditionelles „Schwarz-weißes Schlachtefest” als Auftaktveranstaltung der Schützengilde für das neue Schützenjahr. Die Nähe zur Karnevalszeit ist zwar unbeabsichtigt, aber durchaus nicht hinderlich. Denn es soll mit Frohsinn, etwas Klamauk und Getränken aller Art ein Borstenträger (wie auf dem Bild ersichtlich: der schwarz-weissen Art) verzehrt werden. Das Königshaus der Schwarzen überzeugte sich bei einem Fototermin vom guten Zustand des Borstentieres. Verantwortlich für den Zustand des Tieres war neben dem königlich-schwarzen Hoflieferanten (Bio-Bauer Willi Mohrmann) der letztjährig gewählte Schweinemajor der Extener Schützengilde, Bernd Kretschmar. Seine über das Jahr geleistete Arbeit wurde vom Königshaus der Schwarzen, dem Hauptmann, dem Militärattaché und Napoleon gewürdigt und gelobt. Ebenso wurde die Tatsache gelobt, dass der Schweinemajor den anwesenden Schwarzen im Vorgriff auf das Schlachtefest bereits einen Digestif aus dem Extrakt der Wocholderbeere in flüssiger Form reichte. Hauptgrund der schwarzen Freude war aber: Der Schweinemajor hatte sehr viel Grünes an die Sau verfüttert und somit einen exzellenten Zustand des Tieres erreicht. Was natürlich dem alten Motto der Extener Schwarzen entsprach: „Grünes wird erst genießbar, nachdem es durch den Magen einer schwarz-weissen Sau gegangen ist.” Nun hoffen die Organisatoren auf regen Zuspruch durch die Schwarzen und ihre geladenen Gäste. Zugleich wird um Rückmeldung an Arno Hausdorf oder Hartmut Dzatkowski gebeten, damit Walter Mackenstein als Chefeinkäufer der Schwarzen auch ausreichende Mengen an fester und flüssiger Nahrung beschaffen kann. Foto: privat
Der König der Schwarzen, Achim Brill (mit rot-schwarzer Jacke), überzeugt sich mit geschicktem Griff vom Fütterungszustand des Tieres.