So hatte die DLRG Rinteln einen Rutschparcours im Wasser aufgebaut, den es zu bewältigen gab, die Kanuten hatten natürlich einige ihrer Boote mitgebracht und die VTR hatte extra ein Fahrzeug der Aktion „Integration durch Sport” des Deutschen Olympischen Sportbundes kommen lassen, und im Gepäck hatten die Mitarbeiter zwei tolle Hüpfburgen und viel Bewegungsspielgeräte.
Rund um die von Schwimmmeister Stefan Lehmann bewachten Becken herrschte reges Treiben; ins Wasser trauten sich die kleinen und großen Teilnehmer der Aktionen dann allerdings doch nur zu den Wettkämpfen, denn noch reichten die Temperaturen gerade einmal bis maximal 22 Grad. Moderator Jochen Siekmann musste zwar noch Kapazitäten bei den Gruppen einräumen, brachte es am Ende dann aber doch fertig, dass alle 900 Lose für 50 Cent das Stück verkauft werden konnten. „Hier lohnt es sich; es gibt keine Nieten”, motivierte er die Zuschauer, Teilnehmer und sich selbst und er verteilte fleißig die Preise, darunter Rinteln-Decken, Reineking-CDs, Dekoartikel, Gummibärchen und Spiele. Eine spektakuläre Vorführung des Kanu-Clubs Rinteln, bei der sich ein Kanut mit seinem Boot vom Fünfer herunterfallen ließ, krönten einen Tag, bei dem eines offen blieb: „Warum meldeten sich nicht mehr Mannschaften an?” Für die DLRG Rinteln ein Glücksfall, starteten sie doch gleich mit drei Mannschaften und konnten am Ende sogar den ersten Platz mit den „Badestrandbewachern” für sich vereinnahmen; vor der VTR und einer gemischten Mannschaft. Die DLRG‘ler mit Axel, Henry und Alicia Balsmeyer, Dirk und Leonie Witte, Lukas Coccejus, Jens Hensel und Marius Weichert freuen sich jetzt auf ihre Ballonfahrt im Wert von 1.000 Euro, gestiftet von Pro Rinteln.Foto: ste