Das drohende Chaos im Nebeneinander von neuem Bundes- und altem Landesrecht sei damit abgewehrt. Unnötigen Doppelregelungen, neuer Bürokratie und weiteren Einschränkungen des Grundeigentums sei eine Absage erteilt worden. Hilse wertet dies als zukunftsweisende Naturschutzpolitik. Die Landwirtschaft hätte sich noch weitergehende Schritte insbesondere zur Reduzierung des Verlustes landwirtschaftlicher Nutzfläche durch Überbauung und Kompensationsmaßnahmen gewünscht. Dieser Flächenverlust hat nach Angaben des Niedersächsischen Landesbetriebs für Statistik im Jahr 2008 in Niedersachsen eine Rekordstand von über 21 Hektar täglich erreicht. In Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten hat sich das Präsidium des Landvolkes nochmals für mehr Qualität statt Quantität und auch Flexibilität bei der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung für die Länder stark gemacht. Wenn diese Bremse gelöst sei, müsse Niedersachsen sofort handeln, um den unverantwortbaren Bedarf an Kompensationsflächen zu stoppen und etwas für den Erhalt landwirtschaftlicher Nutzflächen zu tun.