Schaumburger Wochenblatt
  1. Freie Wege für Bauvorhaben

    Apelerner Rat ändert Bebauungspläne / Sicherung der örtlichen Infrastruktur

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    APELERN (al). Weil kommunale Vorhaben realisiert werden, hat der Rat der Gemeinde Apelern einen bestehenden Bebauungsplan verändert und einen neuen aufgestellt. Betroffen davon sind Bereiche in Groß Hegesdorf und in Reinsdorf. In beiden Fällen handelte es sich nach Angaben von Gemeindedirektor Uwe Heilmann "um ein sehr ruhiges Verfahren".

    In Groß Hegesdorf wurden im 1971 entwickelten Plangebiet "Im Dorffelde" frühere Festlegungen aufgehoben, so dass weitere bauliche Nutzungen möglich sind. Insbesondere galt dies für den inzwischen vollzogenen Anbau der vorhandenen Feuerwehrgarage am Dorfgemeinschaftshaus.

    Neu geregelt wird indes am Reinsdorfer "Schützenweg" die dortige Entwicklung. Hier sichert der Bebauungsplan unter anderem die örtliche Infrastruktur mit den Funktionen Spiel und Sport, Schützenhaus und Feuerwehr. Der Entwurf war wegen der Absicht, im rückwärtigen Teli ein neues Gerätehaus zu bauen, erforderlich geworden.

    Heilmann sah vor der entscheidenden Abstimmung im Rat besonders den letztgenannten Planentwurf als wichtig an – für den Fall, "dass sich mal jemand gegen Lärm beklagen sollte". Derzeit ist dies jedoch offenbar nicht der Fall: Im Rahmen der Bürgerbeteiligung sind keine Bedenken erhoben worden. Die von Fachbehörden vorgelegten Stellungnahmen und Anregungen werden berücksichtigt. In diesem Zusammenhang erklärte der Gemeindedirektor das weitere Vorgehen beim geplanten Feuerwehrgebäude. Dies werde die Samtgemeinde bauen und einschließlich der Park- und Hofflächen finanzieren. Die Gemeinde Apelern habe das Grundstück übergeben und werde die Zufahrt bezahlen. Inzwischen liege das Ausschreibungsergebnis für den Straßenbau bereits vor.

    Zur Halle selbst, die noch vor den Sommerferien "in ihrer Höhe stehen" werde, berichtete Heilmann, dass dank der gleichzeitigen Ausschreibung der ebenfalls als Fertigteilgebäude vorgesehenen Sporthallen für Algesdorf und Hülsede insgesamt übe 100.000 Euro hätten eingespart werden können: "Das kommt letztlich wieder den Gemeinden zugute."

    Der Reinsdorfer Feuerwehr empfahl er, sich für die Bereitschaft zum weiteren Innenausbau für die Zeit ab den Sommerferien einzurichten: "Dann könnte im Spätherbst die Einweihung erfolgen." Die erste Maßnahme vor dem Neubau werden übrigens die jüngsten Reinsdorfer bemerken: Der Bauhof der Samtgemeinde setzt die dort vorhandenen Spielgeräte um.

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