Prodiako-Vertreter Eppmann versicherte, in eigenem Interesse kein Risiko eingehen zu wollen und nicht „Geld ins Grundwasser” zu setzen. Michael Dombrowski (Grüne) appellierte, den Protest nicht als „Steine in den Weg des Investors legen” aufzufassen. Vielmehr deute dieser darauf hin, dass die derezeitige Tiefe der Forschung noch kein ausreichendes Ergebnis zur Wasserproblematik liefere. Edeltraut Müller (WIR) schien ein Verständnisproblem auf Seiten der Bürger zu vermuten, denn sie regte an, Informationen für den „Normalbürger” noch verständlicher zu formulieren. Gunter Feuerbach (CDU) bezeichnete den bisherigen Weg als den einzig richtigen und wolle ihn weitergehen. Kollegin Petra Ritter räumte eine mögliche Problematik im Bereich des Wassers ein, hielt jedoch fest: „Fakt ist, dass wir alle das Klinikum beschlossen haben.” Neue Wahrheiten werden sich demnach erst im weiteren Planungsverfahren ergeben. Der Landrat betonte, dass der Standort Vehlen, vorbehaltlich weiterer Untersuchungen, „zur Zeit erste Priorität” habe. Für die Zukunft eröffnet das neuen Entscheidungs-Spielraum.