Möglicherweise wird der Aldi-Markt im Gewerbegebiet an der „Bückethaler Landwehr“ einen neuen Standort im Möbel-Heinrich-Gebäude finden. Das Einrichtungshaus ist bereit, Verkaufsfläche abzugeben, um den Lebensmitteldiscounter unterzubringen.
Der Bauausschuss der Stadt Bad Nenndorf gleiste auf seiner letzten Sitzung die Voraussetzungen für eine solche Lösung auf. Schon seit längerem plant Aldi, die dortige Geschäftsstelle zu modernisieren und strebt dazu einen Umzug innerhalb des Gewerbegebietes an.
Die Verwaltung führt in ihrer Vorlage aus, dass der derzeitige Standort „technisch und energetisch veraltet“ sei. Außerdem reiche der Raum nicht aus, um einer modernen Aldi-Filiale Platz zu geben. So sei eine Anpassung im Bestand nicht möglich. Deshalb strebe der Discounter eine Verlagerung in den Baukörper von Möbel Heinrich an, der nur wenige Hundert Meter entfernt liegt, wie das Verwaltungsteam erklärt.
Geplant sei die Ansiedlung von Aldi im südlichen Bereich des Möbel-Heinrich-Gebäudekomplexes, im Erdgeschoss. Hierzu solle ein separater Eingangsbereich in Richtung Süden entstehen, der etwas aus dem Gebäudekörper herausragt.
Die Modernisierung des Aldi liege auf der Linie des Bad Nenndorfer Einzelhandelskonzeptes. Entsprechend sei es sinnvoll, die Planungen zu unterstützen, so die Ausführungen der Verwaltung. Zudem sei die Ergänzung des Standortes „Bückethaler Landwehr“ um weitere Sortimente sinnvoll. Das Einzelhandelskonzept stellt fest, dass im Bereich Elektro/Technik und im Bereich Sportartikel im Bereich Bad Nenndorf Lücken im Angebot bestünden, gleiches gelte für Gartenbedarf. So sei eine Ansiedlung entsprechender Anbieter an der „Bückethaler Landwehr“ sinnvoll, so die Verwaltung.
Der Bauausschuss stimmte einmütig dafür, den Entwurf für die Erneuerung des Bebauungsplanes in die öffentliche Auslegung zu bringen. Das Unternehmen Möbel Heinrich nahm keine Stellung zu den Überlegungen.