Die Fastenzeit als Einladung zum Innehalten: Mit einer ganzen Reihe von Fastenpredigten bereiten die katholischen Gemeinden im Schaumburger Raum die Gläubigen 2026 auf Ostern vor. Im Mittelpunkt steht dabei das biblische Wort „Siehe, ich mache alles neu“ aus der Offenbarung des Johannes, das als ökumenische Jahreslosung über der Reihe steht. Zum Auftakt am Sonntag, 22. Februar, um 17 Uhr sind gleich vier evangelische Pastoren zu Gast, die in verschiedenen Kirchen der Region predigen werden. Aus Hohnhorst kommt Pastor Gero Cochlovius, aus Hemeringen Pastor Jens Riesener; in Obernkirchen hält Pastor Gerald Flade eine Passionsandacht zu den sieben Worten Jesu am Kreuz.
Am Sonntag, 1. März, 17 Uhr, setzt sich die Reihe parallel an zwei Orten fort. In St. Joseph in Stadthagen hält Superintendent Martin Runnebaum eine Fastenpredigt zur Jahreslosung „Siehe, ich mache alles neu“. Zur gleichen Zeit spricht in St. Sturmius in Rinteln Stadtdekan Klaus Nebel aus Wiesbaden über das Thema „Worauf wir unausweichlich zugehen – Die frohe Botschaft vom Gericht und den letzten Dingen“. Eine Woche später, am 8. März um 17 Uhr, ist in Herz Jesu in Sachsenhagen Dr. Christian Schramm aus Hildesheim zu Gast, der unter dem Titel „Süßer als Honig, schärfer als ein Schwert“ dazu einlädt, die Bibel als Wort Gottes heute neu zu „verkosten“.
Auch die folgenden Fastensonntage sind mit besonderen Predigten gestaltet. Am 15. März, 17 Uhr, spricht Schwester Hildegard Meise in Maria vom heiligen Rosenkranz in Bad Nenndorf zum Thema „Mit Jesus im Ölgarten frei werden“. Den Abschluss der Fastenpredigt-Reihe bildet am Sonntag, 22. März, um 17 Uhr die Fastenpredigt von Bischof Michael Wüstenberg in St. Marien in Bückeburg unter der Überschrift „Verwunderte Verwundete“.
Zu allen Fastenpredigten wird eine Kollekte gehalten, deren Verwendungszweck jeweils von den Predigern selbst bestimmt wird. Im Anschluss besteht im Pfarrheim Gelegenheit zum Gespräch und Austausch, was der Reihe bewusst einen gemeinschaftlichen Charakter geben soll.
Zum Ende der österlichen Bußzeit sind schließlich eigene Bußgottesdienste geplant, verbunden mit der Möglichkeit zum Empfang des Sakraments der Versöhnung. Am Sonntag, 29. März 2026, beginnen die Feiern um 17 Uhr in St. Bonifatius in Hessisch Oldendorf, St. Barbara in Lindhorst und St. Katharina in Rehren; in St. Markus in Lauenau startet der Bußgottesdienst bereits um 15 Uhr.