Am Sonntag, 13. September 2026, wurde in der Stadt Obernkirchen (Landkreis Schaumburg) über das Bürgermeisteramt und die Zusammensetzung des Stadtrats entschieden.
Bürgermeisterwahl: Worm-Kressin gewinnt im ersten Wahlgang
Bei der Bürgermeisterwahl setzte sich Amtsinhaberin Dörte Worm-Kressin mit deutlicher Mehrheit durch: Sie erreichte 3.351 Stimmen, während ihr Herausforderer Drelichowski (SPD) auf 1.006 Stimmen (23,09 %) kam. Da Worm-Kressin mehr als 50 Prozent der Stimmen erhielt, wurde die Bürgermeisterwahl bereits im ersten Wahlgang entschieden. Eine Stichwahl ist nicht erforderlich.
Stadtrat: 22 Sitze zu vergeben
Im neu gewählten Stadtrat verteilen sich die 22 Sitze nach den vorläufigen Ergebnissen wie folgt:
SPD – 6 Sitze
Direktmandate: Martin Drelichowski (407), Jörg Hake (301), Martin Völkening (279), Hermann Albers (235)
Listenmandate: Kirsten Battaglia (191, Platz 2), Sabine Schmeding (100, Platz 4)
CDU – 7 Sitze
Direktmandate: Dirk Rodenbeck (501), Tobias Kranz (416), Heinrich Struckmeier (282), Heiko Schaper (274), Torben Sven Schmidt (225)
Listenmandate: Anna Psotta (223, Platz 2), Jared-Lee Pavlista (108, Platz 4)
GRÜNE – 3 Sitze
Direktmandat: Dr. Christina Louise Steinmann (278)
Listenmandate: Delia Schunke (125, Platz 3), Nils Plagge (61, Platz 2)
AfD Niedersachsen – 4 Sitze
Direktmandat: Detlef Bienemann-Gronostaj (669)
Die weiteren Sitze können nicht besetzt werden, da es keine Kandidaten gab
Die Linke – 1 Sitz
Listenmandat: Steve Henken (135, Platz 1)
Einzelwahlvorschlag Dreyer – 1 Sitz
Direktmandat: Florian Dreyer (534)
Politische Kräfteverhältnisse
CDU (7 Sitze) und SPD (6) liegen in Obernkirchen nahezu gleichauf. Die AfD zieht mit einem starken Ergebnis von über 18 Prozent als drittstärkste Kraft in den Rat ein. Dabei ergibt sich eine Besonderheit, die zur Folge hat, dass sich der Rat vermutlich verkleinert wird - die AfD gewinnt vier Sitze, hat jedoch nur einen Kandidaten und damit auch nur ein künftiges Ratsmitglied. Drei Sitze bleiben damit unbesetzt. Grüne, Linke und Einzelbewerber komplettieren die Fraktionen. Für eine stabile Mehrheit wären Koalitionen zwischen den großen Fraktionen oder eine breite Zusammenarbeit mehrerer Gruppen nötig.
Kommunalwahl
| Partei | Kandidat/in | Mandat | Stimmen |
|---|
Wahlberechtigte 7.308
Wähler/-innen 4.476 61,25 %
Die Wahlbeteiligung liegt bei: 61,25 %
Hinweis: Alle genannten Zahlen sind vorläufig. Das amtliche Endergebnis wird nach Prüfung durch den Wahlausschuss veröffentlicht. (Stand -13.09.2026 23:06 Uhr, Quelle https://votemanager.kdo.de/20260913/03257028/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=2667&stimmentyp=0&id=ebene_-6959_id_11041)