Die Stadt Rinteln zeigt Fahrzeuge des Bauhofes für die Bestattung und Pflege der zehn städtischen Friedhöfe und der Hospizverein lädt ein ins „Friedhofs-Café” zu Kaffee, Tee, alkoholfreien Getränken und Kuchen. Die Einnahmen hieraus werden für die Fortbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen verwandt.
Silvia Wächter, in der Stadt zuständig für die Friedhofsverwaltung, weiß, dass noch die Erdbestattungen in Rinteln am weitesten verbreitet sind: „Es kommen aber verstärkt Urnenbestattungen und auch der Wunsch nach Rasen- oder Rasenreihengräbern auf uns zu!” Seit 2008 bietet die Stadt Rasengräber auf allen städtischen Friedhöfen. Demnächst soll es in Krankenhagen auch erstmals die Form der „Baumbestattung” geben, ähnlich wie im „Friedwald” im Kalletal.
Neben den städtischen Friedhöfen stehen noch vier kirchliche Friedhöfe und der jüdische Friedhof zur Bestattung bereit.
Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz wird den Informationstag um 11 Uhr mit einer kleinen Ansprache eröffnen in der Kapelle am Seetorfriedhof. Danach wird es Grußworte von Christine Deppmeier vom Hospizverein und von Superintendent Andreas Kühne-Glaser geben.
Ab 12 Uhr können Kinder dann bei einem Luftballon-Ritual Karten gestalten und ihre Wünsche als Himmelsbotschaft für Verstorbene steigen lassen.
Danach hält der aus Funk und Fernsehen bekannte Bestatter Fritz Roth aus Bergisch Gladbach von 12 bis 13.30 Uhr einen Vortrag zum Thema „Trauer ist Liebe”.
Ab 14 Uhr wird eine Führung über den Friedhof angeboten.
Von 14 bis 15 Uhr gibt es eine Klangmeditation mit Christine Deppmeier und Ingeborg Schumer in der Trauerhalle unter der Überschrift „Ich zünde Dir ein Licht an”.
Von 14 bis 16 Uhr pflanzen dann Kinder ein Beet in den Farben des Regenbogens.
Von 15 bis 16 Uhr bietet Dr. Stefan Meyer einen historischen Rundgang über den Friedhof an und gegen 16 Uhr klingt der Tag aus mit einem ökumenischen Gottesdienst unter der musikalischen Begleitung des Madrigalchores Rinteln. Foto: ste