Nina Weißer von den Grünen nahm die Schärfe aus der Diskussion. Sie sah in den Vorschriften des Rettungsdienstgesetzes, an die auch der Landkreis Schaumburg gebunden sei, eine klar definierte räumliche Nähe zwischen Rettungswache und Notarzt und in der schriftlichen Bestätigung des Landkreises ein klares Bekenntnis zur Beibehaltung des status quo. Als dann Sasse dieses Schreiben als Reaktion des Landkreises auf den WGS-Antrag sah, kam es zu einer heftigen Erheiterung im Rat: „Wenn die liebe Sonne lacht, dann hat die WGS das gemacht”, scherzte Grünen-Ratsdame Ursula Helmhold und am Ende wurde der neuformulierte Antrag von Sasse abgelehnt, der Rettungssanitätern keine Notarztaufgaben übertragen sehen wollte: „Das geht rein rechtlich überhaupt nicht”, so Helmhold.
Der Rat votierte am Ende rein symbolisch darüber, dass der Notarztstandort und die Rettungswache, so wie im Landkreisschreiben auch zugesichert, in Rinteln verbleiben soll. Foto: ste