Der für das Projekt verantwortliche Albrecht Schäffer hat im Vorfeld noch einmal erläutert, was bei der ehrenamtlichen Tätigkeit gemacht wird: „Unsere Paten besuchen ein bis zwei Mal pro Woche eine Familie. Je nach dem, was die Eltern an Entlastung wünschen, beschäftigen sich die Paten mit den Kindern, helfen bei den Schularbeiten, hören zu oder begleiten die Eltern bei schwierigen Gesprächen oder Amtsterminen.” Ziel des Projektes sei es letzlich, Eltern Mut zu machen, Kinder zu fördern und die soziale Isolation von Familien zu überwinden. Familienpaten leisten auf freiwilliger Basis Hilfe von Mensch zu Mensch. Wer über Einfühlungsvermögen und Lebenserfahrung verfüge, gut zuhören könne und Geduld mitbringe, so Schäffer, der habe gute Voraussetzungen für das verantwortungsvolle Ehrenamt. -
Wer sich über das Familienpaten-Projekt und die anstehende Schulung informieren möchte, der kann sich montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 05751/965218 bei Albrecht Schäffer melden. Nähere Informationen zum Familienpaten-Projekt gibt es auch auf der Homepage des Kinderschutzbundes unter der Adresse „www.kinderschutzbund-rinteln.de”.
Der Kinderschutzbund hatte das Projekt im September letzten Jahres gestartet. Gegenwärtig werden 17 Rintelner Familien mit bis zu vier Kindern regelmäßig besucht und unterstützt. Das Angebot ist für die Familien freiwillig und dank der finanziellen Unterstützung aus öffentlichen Mitteln kostenlos. Als eine Form der „frühen Hilfen” soll auf dem Wege frühzeitiger, niederschwelliger Unterstützung erreicht werden, dass Eltern im Familienalltag unterstützt und Kinder in ihrer Entwicklung gefördert werden. Hinter dem Ansatz steht die Erfahrung, dass Versäumnisse in den frühen Kindheitsjahren später nur schwer wieder aufgeholt werden können.