Wie kann man dem Igel nun helfen? Die Ehrenamtlichen des NABU wussten Rat und bauten mit der Klasse 2b Igelhäuser, um das Schulgelände mit hölzernen Behausungen für das Stacheltier auszustatten. Vier Gruppen wurden handwerklich tätig und haben mit gemeinsamer Kraft die Winterquartiere für den Igel gebaut, einige Exemplare wurden sogar noch von Innen bemalt, damit sich der Igel besonders wohlfühlt. Anschließend ging es nach draußen auf das Schulgelände, wo die Kinder passende Verstecke für die Igelhäuser suchen konnten. Äste und Laub wurden zusammengesucht, um die Igelhäuser möglichst gut zu tarnen. „Der Zugang sollte so eng gebaut werden, dass keine Katzen eindringen können. Wenn die Igelhäuser dann mit Laub und Reisig überdeckt werden, sind sie ideal für kleine Igel, um das Licht der Welt zu erblicken und für die Stachelritter, die sich dort hinein zur Überwinterung im Herbst zurückziehen können”, so Nick Büscher von der NABU-Gruppe Rinteln. Über das Jahr hinweg können die Kinder nun vorsichtig beobachten, was mit ihren Igelhäusern passiert und wann die ersten Stachelritter dort einziehen. Foto: privat