RINTELN (km). Seit mehreren Monaten arbeiten Studenten der Leibniz-Universität Hannover gemeinsam mit dem Leiter des Rintelner Museums Eulenburg, Dr. Stefan Meyer, und Professor Dr. Karl Heinz Schneider vom Historischen Seminar an den Vorbereitungen für eine Ausstellung zum Kriegsende 1945 im Schaumburger Land.
Zahlreiche Objekte aus dem gesamten Landkreis konnten bereits zusammen getragen werden. Dennoch werden dringend noch weiter Exponate gesucht - vor allem aus dem östlichen Teil des Landkreises, aus Rodennberg und Lauenau,
Infrage kommen unter anderem Ausrüstungsgegenstände der beteiligten Soldaten, Gegenstände aus den geplünderten Verpflegungslagern, Geräte die beim Panzersperrenbau Verwendung fanden, Gegenstände die Amerikaner oder Briten in den ersten Wochen nach dem Krieg zurückließen, Briefe, Zeichnungen oder Fotos, die das Leben zum Kriegsende veranschaulichen und vieles anderes mehr.
Wichtig, betont Dr. Stefan Meyer, sei nicht die besondere Wertigkeit des Objekts, sondern die Geschichte, die sich daran knüpfe.
Aber auch Angaben über das Verhalten der Besatzer wie auch der Verteidiger können interessant sein. Wie reagierten die Funktionsträger oder die Gegner der Nationalsozialisten? Insbesondere aus dem nördlichen und östlichen Landkreis fehlen noch Informationen und Gegenstände zum Kriegsgeschehen.
Die Ausstellung soll am siebten Mai, dem 65. Jahrestag der Verkündigung der Kapitulation, eröffnet werden. Wer noch Gegenstände oder Informationen dazu beisteuern kann, wird gebeten sich unter der Telefonnummer 05751/41197 oder via Email (museum.eulenburg@t-online.de) melden. Foto: km