Die konkreten Forderungen: Acht Prozent mehr (mindestens 200 Euro monatlich), unbefristete Übernahme aller Auszubildenden, 720 Euro mehr Ausbildungsentgelt monatlich und die Angleichung der Ost-Ausbildungsentgelte.
Unter dem Motto „Jetzt sind wir dran” formulierten die Gewerkschafter ihre Forderungen für die betroffenen Beschäftigten auf Plakaten, Handzetteln und in Redebeiträgen.
Am Pranger standen dabei unter anderem die Verlautbarungen der Arbeitgeber, dass zu hohe Lohnabschlüsse die Konjunktur gefährden würden - während es vorher geheißen habe, dass Lohnerhöhungen wegen der schlechten Haushaltslage nicht möglich seien. „Wenn es nach den Arbeitgebern geht,” folgern die Gewerkschafter, „würden wir also nie mehr Geld bekommen.” Einmal sei die schlechte Haushaltslaqe schuld, einmal die Gefährdung der Konjunktur. -
Nach einem Marsch vom Marktplatz zum Rathaus ging es gegen Mittag mit dem Bus weiter nach Stadthagen, wo die Kundgebung am Kreishaus fortgesetzt wurde.
Im Anschluss nahmen die Demonstranten an einer Sitzung des Kreistags teil.
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