Petra Rabbe-Hartinger lobte dabei besonders das Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen um Simone Niebuhr und fand darüber hinaus auch Dankesworte an die Stadt, die sich bereit erklärt hatte, die Miete für das Geschäft zu übernehmen.
Die kleine Feierstunde am vergangenen Donnerstag nutzten „Geschäftsführerin” Simone Niebuhr und ihr Team gleich, um ihr Angebot auf die Sommerzeit umzustellen: Die Wintersachen wurden aus den Regalen genommen und durch leichtere und luftigere Ware ersetzt. -
Die „Kleiderkiste” war bereits im Herbst 2005 gegründet worden. Die Räumlichkeiten beim Kinderschutzbund erwiesen sich allerdings schon bald als zu begrenzt. Nach dem Umzug in die Bäckerstraße boomte das Geschäft innerhalb der vergangenen zwölf Monate: Insgesamt 200 Familien deckten sich mit Kindersachen ein - die in den Boutiquen mit Neuwaren bekanntlich mitunter kaum weniger kosten als die Bekleidung für Erwachsene. In der Zeit wurden außerdem, zusammen mit dem EMMA-Zentrum und der AWO, zahlreiche „Erstausstattungspakete” für bedürftige schwangere Frauen vermittelt.
Um ihr vielfältiges Angebot weiterhin aufrecht zu erhalten, wird auch weiterhin gut erhaltene Kinderbekleidung gesucht, ebenso wie Babysachen: Jäckchen, Bett- und Krabbeldecken, Strampler oder Schlafsäcke. Was besonders gut zu einer Änderung passt: Ab April zieht Lydia Wallenstein mit ihrem Baby-Treff in die „Kleiderkiste” um.
Dort können Interessenten auch weiterhin zwei Mal pro Woche nach brauchbaren Klamotten für ihren Nachwuchs stöbern: Montags von 9.30 bis zwölf Uhr und mittwochs von 15 bis 17 Uhr.
Foto: km