Eine der interessantesten Etappen war der einzige Ort, der im Programm ohne Bild vorgestellt worden war: Auf dem „Aldi”-Parkplatz an der Stoevesandtstraße hatte der Arbeitskreis Archäologie des Heimatbundes die ersten Ursprünge der Stadt Rinteln markiert - das mittelalterliche Kirchdorf Alt-Rinteln.
Die Geschichte des damaligen Ortes reicht, so belegen Funde von Grabstätten, beinahe 2000 Jahre in die Vergangenheit.
Besonders spannend für die Besucher: Irmgard Knoch und Ursula Petri vom Arbeitskreis Archäologie hatte für die Besucher mit Kreide die Grundrisse der noch heute im Boden befindlichen Grundmauern der Kirche kenntlich gemacht. Über guten Zuspruch konnte sich in der Innenstadt der neu gegründete Arbeitskreis Denkmalschutz freuen, der vor dem Alten Museum einen Informationsstand aufgebaut hatte. Zur Freunde zahlreicher Besucher konnte das Gebäude, das wegen seiner Baufälligkeit und der Versteigerung vor einigen Wochen lange im Blickpunkt der Öffentlichkeit gestanden hatte, am Nachmittag besichtigt werden. Dabei überraschte das Gebäude mit einer großzügige Raumaufteilung, die auch künftig nützlich ist. Im Erdgeschoss des Hauses soll ein Café eingerichtet werden.
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